Kapnometrie (Messung des CO2-Spiegels in der Atemluft)

Die Kapnometrie als Messmethode des CO2 – Spiegels

Reiner Sauerstoff ist für uns schädlich. Mit Hilfe der Kapnometrie sind wir in der Lage auf einfache Weise einen Rückschluss auf den PH-Wert des Blutes zu bekommen.

Wenn wir zu schnell oder zu tief atmen fällt unser Kohelndioxisspiegelund er PH Wert im Blut steigt.

Im Gehirn führt ein zu geringer Kohlendioxidspiegel zu einer sofortigen Weitstellung aller Gefäße

Die Hauptsymptome sind Schwindel und Kopfschmerzen. Häufig begleitet von Taubheitsgefühlen der Finger oder in der Mundregion, Sehstörungen, Benommenheitsgefühl und manchmal auch dem Gefühl der Luftnot oder Engegefühl des Brustkorbes. Patienten leiden auch unter Schwäche der Beine und berichten häufiger über Muskelkrämpfe der Beine. Auch Kopfschmerzen sind ein häufiges Symptom welches häufig mit Migräne verwechselt wird.

Der Grundlagenforscher (Physiologe) spricht von einer Sauerstoffvergiftung

Wenn der CO2 Spiegel in der Atmung fällt, bedeutet das, dass der PH-Wert (Messwert des Säure – Basenspiegels) ansteigt. In der Folge kommt es zu mehreren Veränderungen insbesondere im Bereich der Nerven. Durch eine Verschiebung der Elektrolyte werden Nerven empfindlicher, außerdem werden Gefäße im Gehirn quasi sofort weit gestellt. Dies erklärt als Schlüsselelement, dass sich Migränearten, Epilepsie und auch die Vestibularisparoxysmie hierdurch auslösen lassen.

Das Problem ist, dass nur wenige Ärzte in der Lage sind diesen Wert zu messen.

Normalbefund der Atemmessung. Jede blaue Zacke ist eine Ausatmung, die Spitze der blauen Zacken liegen bei 34 bis 35 mmHg Co2
Auffälliger Befund – CO2 Werte deutlich unter 30 mmHg. Deutlich höhere Atemfrequenz im Vergleich zum Normalbefund

In der Notfallmedizin, auf Intensivstationen und im OP  ist eine routinemäßige Messung des CO2 Spiegels längst Routine und unverzichtbar.